Deutsche Wohnen weigert sich einen Hauseingang barrierefrei zu gestalten. Mieter*innen schließen sich zusammen.

In einem Miethaus der Deutsche Wohnen in der Böcklerstraße in Kreuzberg mit rd. 50 Wohnungen sind viele der Mieter gehbeeinträchtigt. Seit etwa eineinhalb Jahren bemühen sich die Bewohner*innen darum, ergänzend zur Treppe vor dem Haus eine Rampe zur Verbesserung der Barrierefreiheit zu bekommen, doch die Deutsche Wohnen weigert sich beharrlich.

Auch die Bemühungen eines mobilen Pflegedienstes für die Bewohner*innen blieben vergebens. Eine Mieterin hat eine Unterschriftenaktion im Haus gestartet und der Deutsche Wohnen mit Schreiben vom 27.3.2017 einen Brief mit 15 Unterschriften geschickt, worin sie ihr Anliegen vorgetragen hat. Mit Schreiben vom 1.2.2018 (!) teilte die Deutsche Wohnen ihr mit, dass die Deutsche Wohnen zwar „grundsätzlich“ eine Rampe bauen wolle, dafür jedoch noch keine Genehmigung des Bauamtes vorläge. Offen bleibt in diesem Brief, ob die Genehmigung überhaupt
beantragt wurde.

Wir, das Bündnis Deutsche Wohnen MieterInnen, machen seit Jahren in ganz Berlin ähnliche Erfahrungen: die Deutsche Wohnen interessiert sich kaum für unsere Wohnqualität. Notwendige Instandsetzungs- und Umgestaltungsmaßnahmen werden vernachlässigt. Geld wird nur in Modernisierungsmaßnahmen investiert, die zu drastischen Mieterhöhungen und Verdrängung führen. Doch Eigentum verpflichtet! Wir fordern die Deutsche Wohnen auf, die Baugenehmigungumgehend zu beantragen und den Hauseingang barrierefrei zu gestalten!

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