Freiluftkino für Mieterprotest – PUSH Der Film – Veranstaltung mit BMV

#BMVKino +++ Save the date +++ 30. August 2019 +++ Freiluftkino Hasenheide +++ PUSH – Für das Grundrecht auf Wohnen +++ politisches Filmgespräch ab 19:30 +++

 

Liebe Aktive, liebe Mieter*innen.

gemeinsam mit dem BMV laden wir euch zu einer kostenlosen Filmvorführung ins Freiluftkino Hasenheide ein. Gezeigt wird der in ganz Europa recherchierte neue Dokumentarfilm “PUSH – Für das Grundrecht auf Wohnen!” Aus unserer Sicht ein sehr beeindruckender Film rund um das Thema “Wohnen und Mieten in Städten” von Fredrik Gertten. Der Film folgt Leilani Farha, der UN-Sonderberichterstatterin für das Menschenrecht auf Wohnen, wie sie die Welt bereist, um herauszufinden, wie die Verdrängung von Mieter*innen aus den Städten um sich greift. Der Film dokumentiert die Entwicklung als globales Problem und ist gerade aufgrund dieser konkret sichtbaren Parallelen, die alle Mieter betreffen – nicht nur sehr unterhaltsam, sondern eben auch lehrreich.

 

Organisatorische Informationen zur Filmvorführung “PUSH”
Wann? 30.08.2019 ab 19.30 Uhr

Politisches Filmgespräch ab 19:30 Uhr.
Filmbeginn: 20:45 Uhr

Wo? Freiluftkino Hasenheide, 10967 Berlin

Kosten? Eintritt ist frei, vorausgesetzt ihr meldet euch bei BMV an  [Voranmeldung per Mail an a.erkan@berliner-mieterverein.de // Betreff/Subject: Push ]
Initiativen und Hausgemeinschaften stellen sich vor. Kurzfilme zum Thema können im Vorprogramm vorgeführt werden! [Call for entries bis 10.8.2019].

 

 

#Zusammen Film schauen! #Mietenwahnsinn #maketheshift #push #wohnenistmenschenrecht

Wir freuen uns auf Euch!

 

 

Weitere Infos zum Film – PUSH (2019):

Überall auf der Welt schnellen die Mietpreise in den Städten in die Höhe. Die Einkommen tun das nicht. Langzeitmieter werden aus ihren Wohnungen herausgedrängt. Selbst Krankenpflegende, Polizisten und Feuerwehrleute können es sich nicht mehr leisten in den Städten zu leben, für deren Grundversorgung sie notwendig sind. PUSH wirft ein Licht auf eine neue Art des anonymen Hausbesitzers, auf unsere immer weniger bewohnbaren Städte und eine eskalierende Krise, die uns alle betrifft. Das ist keine Gentrifizierung mehr: Wohnungen sind Kapital und Orte, um Geld anzulegen.

„Ich glaube es gibt einen riesen Unterschied zwischen Wohnen als Handelsware und Gold als Handelsware. Gold ist kein Menschenrecht, Wohnen schon“, sagt Leilani.

PUSH, der neue Dokumentarfilm vom vielfach ausgezeichneten Regisseur Fredrik Gertten, untersucht, warum wir es uns nicht mehr leisten können, in unseren Städten zu wohnen. Eine Unterkunft ist ein fundamentales Menschenrecht, eine Voraussetzung für ein sicheres und gutes Leben. Aber in Städten weltweit werden die Chancen auf bezahlbare Wohnungen immer schwieriger. Wer sind die Akteure und was sind die Faktoren, die Wohnraum zu einem der größten Probleme der heutigen Zeit machen?“

 

English Version – Invitation PUSH Open-Air Cinema

We warmly invite you to Open-Air Cinema in Hasenheide: PUSH – for a human right to housing is a new documentary from award-winning director Fredrik Gertten, investigating why we can’t afford to live in our own cities anymore. Housing is a fundamental human right, a precondition to a safe and healthy life. But in cities all around the world, having a place to live is becoming more and more difficult. Who are the players and what are the factors that make housing one of today’s most pressing world issues?

Push will follow Leilani’s quest to understand the radical change that cities all over the world are now being confronted with.

In Harlem, New York, we meet a man who spends 90% of his income on a flat. Soon, the two-bedroom will cost 3600 USD per month. His 1.700-unit housing project has just been bought by a huge private equity fund. In Barcelona, Ahmed and his family are the last left in their building where all other apartments are sealed off. The new owner has been pushing all of their neighbours out. In London, people talk about ‘bank boxes in the sky’; new condo buildings and flats sold on international fairs as investment pieces. Now many apartments in these shiny new buildings stand empty.

Leilani Farha believes that if we really want to make change to ensure people can live in the city – all people; rich, middle and poor, brown, black and white, young and old – then we have to be  able to hold someone responsible for what is going on. She wants to confront the very idea of what the experts call the “financialisation” of the housing market. “There’s a huge difference between housing as a commodity and gold as a commodity”.

 

Sommerliche Grüße

Euer Mieter*innenprotest Deutsche Wohnen

 

Kostenloses Freiluftkino - PUSH